Blackjack Strategien, Systeme und Tricks

Das Kartenspiel Blackjack kannst du schnell und einfach lernen. Die Regeln sind nicht kompliziert, aber in jeder Situation mit der eigenen Entscheidung richtig zu liegen, ist trotzdem für Anfänger schwierig. Hier helfen Strategien. Kann man mit diesen aber wirklich die Chancen auf einen Gewinn beim Casino-Kartenspiel maximieren? Das Spiel kennzeichnet sich durch ein paar grundlegende Eigenschaften. Dadurch, dass die Karten, wie bei vielen anderen Kartenspielen auch, hintereinander gespielt werden, sind die Wahrscheinlichkeiten im Spiel nicht immer gleich verteilt. Ein Spieler kann also durch Anwendung der richtigen Herangehensweise immer eine statistisch optimale Entscheidung treffen. Gleichzeitig gibt es Gerüchte, dass man mit der richtigen Taktik auch Geld verdienen kann. Was genau hat es damit auf sich?

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Kann man den Bankvorteil beim Blackjack mit der richtigen Strategie ausschalten?

Wer ins Casino geht, der weiß: Die Bank hat gegenüber dem Spieler einen Vorteil. Das führt dazu, dass bei jedem Casino-Spiel ein Spieler auf lange Sicht weniger Geld gewinnt, als er gesetzt hat. Durch diesen Bankvorteil verdient ein Casino überhaupt erst Geld. Würde dies für ein Spiel nicht gelten, so würde es nicht angeboten werden. Genau so ist es natürlich auch mit Blackjack. Damit sieht es schon einmal schlecht aus für alle Spieler, die so Geld verdienen wollen. Durch die Entscheidungen eines Spielers kann der Bankvorteil allerdings minimiert werden. Und das so weit wie bei fast keinem anderen Spiel im Online-Casino.

Die optimale Strategie

Jede Situation kennt eine optimale Entscheidung des Spielers. Dies wird beispielsweise durch die Karten des Dealers und des Spielers bestimmt. Aus der Kombination der bekannten Fakten lassen sich die Wahrscheinlichkeiten bestimmen, welche weitere Karte als nächstes gezogen wird und wie ein Spieler aktuell reagieren sollte. Dadurch werden die Chancen auf einen Gewinn durch den Spieler maximiert. Allerdings kann man auch dadurch den Bankvorteil nur minimieren, nie ganz ausschalten.  Mit Blackjack lässt sich nicht kontinuierlich Geld verdienen.

Soft Hands und Hard Hands

Wichtig, um im Spiel immer die richtige Entscheidung zu treffen, sind sowohl die eigenen Karten des Spielers, als auch diejenigen des Dealers. In Kombination lässt sich so die Wahrscheinlichkeit für einen Gewinn berechnen. Für neue Spieler ist das nicht immer ganz einfach. Den Überblick kann man im Eifer des Gefechts schon mal schnell verlieren. Unser Tipp: Zunächst sollte man sich daher mit den Grundbegriffen auseinandersetzen. Man unterscheidet zwischen sogenannten „Soft Hands“ und „Hard Hands“. Beide Begriffe bezeichnen die aktuelle Hand des Spielers, also die Kombination an Karten, die dieser hält. Eine „Hard Hand“ hat ein Spieler immer dann, wenn er kein Ass besitzt. In die Bezeichnung der Hand fließt auch die Gesamtzahl der Punkte ein. Hält ein Spieler also eine Sieben und zweimal eine Sechs, so ist sein Blatt eine „Hard 19“.

„Soft Hands“ bezeichnet alle Kombination mit einem Ass. Auch hier wird die Punktzahl an den Namen angehangen. Für jede Hand eines Spielers gibt es in Kombination zu den anderen sichtbaren Karten jetzt eine mathematisch optimale Handlungsempfehlung. Besonders wichtig ist dabei natürlich das Blatt des Dealers. So reicht es theoretisch, eine Strategie-Tabelle mit allen möglichen Kartenkombinationen zu erstellen und dann daraus stets die optimale Handlungsempfehlung ableiten zu können. Gerade zu Beginn kann für einen Spieler die Menge an Möglichkeiten verwirrend sein. Der große Vorteil beim Spielen im Online-Casino ist aber, dass man hier ganz einfach einen Zettel mit allen optimalen Blackjack Strategien neben den Computer legen kann. Bei jeder neuen Spielsituation schaut man dann kurz auf den Zettel und weiß genau, was zu tun ist. Diese Vorgehensweise ist auch im Live-Casino kein Problem. Wenn man dann etwas Übung in der Sache hat, wird man nach einiger Zeit immer seltener auf die Blackjack Tabelle schauen müssen und kann sie irgendwann ganz weglassen. So hat man sich schnell und während des Spielens die richtige Blackjack Strategie eingeprägt.

Die Spielregeln beim Blackjack

Gespielt wird Blackjack mit französischen Decks a 52 Karten. Dabei geht es für den Spieler darum, mit dem eigenen Blatt so nah wie möglich an einen Gesamtwert von 21 zu kommen, ohne aber diesen Wert zu überschreiten. Zunächst erhält ein Spieler zu Beginn zwei Karten. Der Dealer erhält nur eine Karte. Manchmal erhält der Croupier direkt eine weitere Karte verdeckt (zum Beispiel beim amerikanischen Spiel).

An einem Tisch können auch mehrere Spieler sitzen. Oder es spielt nur ein Teilnehmer mit dem Kartengeber. Im Anschluss kann sich ein Spieler entweder immer weiter neue Karten geben lassen oder er beendet seinen Zug. Damit ist sein Kartenblatt für vollständig erklärt. Als Finale der Runde beginnt der Dealer  damit, sein Blatt zu vervollständigen. Dies geschieht auch anhand vorgegebener Regeln. Normalerweise komplettiert er seine Hand, bis minimal 17 Punkte erreicht sind. Daraufhin zieht er weiter, bis er die Spieler übertrifft. Wer dann am Ende näher an der 21 ist, gewinnt. Allerdings verliert ein Blatt, wenn es einen höheren Wert als 21 hat.

Aus diesen grundlegenden Regeln ergibt sich, dass es für jede Kombination an Karten, die der Spieler und Dealer besitzen, eine optimale Handlungsoption für den Spieler gibt. Diese hängt auch von der Höhe des Einsatzes ab. Mit dem richtigen System beim Blackjack kann man zumindest immer die richtige Entscheidung treffen. Wer die Siegchancen beim Blackjack optimieren will, der sollte sich ein wenig mit der Statistik beschäftigen.

Auch wenn die Grundregeln bei Blackjack eigentlich sehr einfach zu verstehen sind, gibt es noch eine Reihe von weiteren Spezialregeln. Diese kommen in verschiedenen Situationen zum Tragen. Dann fallen Begriffe wie "Insurance" oder "Bust". Auch in diesen Situationen gibt es dann prädestinierte Strategien, die dem Spieler am nächsten an einen Gewinn heranbringen.

Insurance

Zieht der Croupier direkt ein Ass, kannst du mit dieser "Versicherung gegen einen Blackjack" eine Summe setzen, die du mit der Quote 2:1 ausbezahlt bekommst, sofern dies wirklich eintritt. Ansonsten wird die Versicherungssumme eingezogen. Du kannst auch diese Versicherung ansagen, wenn du bereits selbst einen Blackjack hast und der Dealer ein Ass zieht. Dann kannst du dir den Gewinn mit Verhältnis 1:1 auszahlen lassen. "Insurance" ist eine Strategie, um auf Nummer sicher zu gehen und Verluste zu minimieren.

Bust

Wenn du „Bust“ (oder „Dealer busts“) ansagst, dann gehst du davon aus, dass der Croupier sich in dieser Runde überkauft. Geschieht das tatsächlich, wird dies als Nebenwette mit einem 5:2-Verhältnis ausbezahlt. Diese Strategie ist riskanter, da solch ein "Überkaufen" rechnerisch nur in 28 von 100 Fällen passiert.

Ist Kartenzählen sinnvoll?

Eine große Legende im Bereich möglicher Strategien ist das Kartenzählen. Indem man sich also merkt, welche Karten bereits gezogen wurden, soll man die Chancen auf einen Gewinn steigern können. Aber stimmt das? Das Kartenzählen stammt noch aus einer Zeit, als man in Spielsalons mit begrenzter Anzahl Kartendecks gespielt hat. Hier war es manchmal üblich, mehrere Runden mit dem gleichen Satz Karten zu spielen, ohne diese gleich wieder zu mischen. Tatsächlich konnte man so feststellen, dass nach vielen hohen Karten in Zukunft wahrscheinlich eher Karten mit niedrigerer Punktzahl gezogen werden. Dadurch konnten sich einige Spieler hohe Gewinne sichern.

Allerdings funktioniert diese Strategie heute nicht mehr. Karten werden stets gemischt und mehrere Kartenstapel über den sogenannten "Kartenschlitten" ins Spiel gebracht. Im softwaremäßigen Online-Casino gab es sowieso nie eine Möglichkeit, diesen Trick anzuwenden. Hier sorgt schließlich ein Zufallsgenerator dafür, dass die Karten unvorhersehbar hereinkommen. Das Spiel im Live-Casino läuft wie in der realen Spielbank mit mehreren Kartenstapeln ab. Zählen könntest du diese schon, aber bei circa 312 Einzelwerten im Umlauf kannst du kaum noch bestimmen, was als Nächstes kommen könnte. Der einzige Ort, an dem diese Strategie etwas bringt, ist zu Hause beim privaten Kartenspiel, wenn du nur mit einem oder zwei Stapeln spielst.

Beträge setzen und Karten fordern

Im Glücksspiel gibt es eine Regel, die schon immer gültig war: Die Bank gewinnt immer. In diesem Fall ist es also das Online-Casino. Dieser sogenannte Bankvorteil führt dazu, dass auf lange Sicht das Casino Geld verdient und der Spieler Geld verliert. Die verschiedenen Spiele im Casino unterscheiden sich hinsichtlich des Vorteils, den die Bank tatsächlich hat. Beim Roulette liegt ein solcher Vorteil ungefähr bei 1,35-2,7%. Auch bei anderen Spielen ist dieser Vorteil klein, wenn man ihn berechnet. Langfristig zahlt er sich für den Anbieter dennoch aus.

Zum Vergleich: Bei Online-Slots werden ebenfalls um die 95% des eingesetzten Geldes  wieder ausgeschüttet. Das bedeutet also, dass jemand, der mit 100 Euro spielt, auf lange Sicht durchschnittlich 95 Euro zurückgewinnt. Das Kartenspiel ist dafür bekannt, einen kleineren Bankvorteil zu haben. Wie groß dieser ist, hängt von der Blackjack Strategie ab. Normalerweise hat das Haus, je nach Spieler-Verhalten, einen ungefähren Vorteil von 0,475 %. Du kannst den Verlauf des Kartenspiels ein wenig beeinflussen, indem du vom Dealer mit der Ansage "hit" weitere Karten forderst oder verweigerst und die Einsätze planst. Darin unterscheidet sich das Spiel von manchen anderen Casino-Spielen, wie etwa Walzenspielen.

Tricks für „Hard Hands“ und „Soft Hands“

Aus mathematischer Sicht lässt sich eindeutig bestimmen, welches Verhalten mit den ihm zugänglichen Informationen optimal ist. Schließlich liegen zu unterschiedlichen Zeitpunkten des Spiels einige Karten offen aus. Entweder gehören diese dem Spieler oder aber dem Dealer oder den anderen Mitspielern. Daraus lassen sich eine Reihe von Vorgehensweisen ableiten, mit denen die Gewinnchancen gesteigert werden können. Dabei sollte man sich als Anfänger einige Bezeichnungen merken. Das beginnt bei den Namen für gewisse Kombinationen. So werden die Hände, also die Kombinationen an Karten, als „Hard Hand“ bezeichnet, wenn dieser kein Ass hält. Die Gesamtzahl der Punkte wird an diesen Namen hinzugefügt.

Hast du beispielsweise eine sechs und zwei sieben, dann ist das eine „Hard 20“. In Kombination zum Blatt des Dealers kann nun entschieden werden, welche Taktik optimal ist. Ein Beispiel: Der Dealer hat als offene Karte eine 4. In diesem Fall solltest du bis zu einer „Hard 11“ Karten kaufen. Hast du jedoch eine „Hard 12“ oder höher, dann solltest du nicht weiter kaufen. Außerdem gibt es Kombinationen, die als „Soft Hand“ bezeichnet werden. Bei diesen ist ein Ass vorhanden.Als "soft" wird sie bezeichnet, weil ein Ass flexibel als eins oder elf gezählt werden kann. Auch hier gibt es für jede Kombination an Karten eine Handlungsoption, die am besten ist, also die den höchsten zu erwartenden Gewinn verspricht.

Regel-Varianten im Blackjack

Auch wenn die grundlegenden Regeln einfach sind, ist es beim Blackjack ein bisschen wie beim Poker. Ein einfaches Spiel kann recht komplex werden. Optimale Handlungsoptionen gibt es auch für weitere Situationen. So kannst du deinen Einsatz im Spiel auch noch verdoppeln. Für ein solches "Double Down" gelten Spezialregeln. Auch für diese „Soft Hand Doubles“ oder „Hard Hand Doubles“ gibt es für jede Kombination die optimale Handlung, die du wählen solltest, um deine Gewinne zu maximieren. Ein verdoppelter Einsatz heißt doppelte Gewinnchance bei doppeltem Einsatz.

Allerdings bekommst du bei Double nur noch jeweils eine weitere Karte. Weitere Begriffe sind "Splits", "Insurance" und "Bust". Bei Letzterem geht es um ein Nebenspiel, bei dem Spieler darauf wetten, dass der Dealer sich in der Runde überkauft, also zu viele Punkte auf seiner Hand hat. Allerdings sind die Quoten auf einen solchen Bust aus statistischer Sicht niedrig. Als Zusatzwette ist es wegen einer 5:2-Gewinnquote interessant, aber ziemlich riskant. So etwas ereignet sich nur in etwa 28 von 100 Fällen.

Liste mit Tipps anlegen und der Bankvorteil

Gerade zu Beginn kann es für neue Spieler unübersichtlich sein, für jede Kombination an Karten die richtige Handlungsoption im Kopf zu haben. Mit etwas Übung funktioniert das immer besser. Wer Blackjack im Online-Casino spielt, kann sich natürlich während des Geschehens einfach einen Spickzettel hinlegen. Auf diesem sind dann alle Tricks für jede Kartenhand vermerkt. Klar ist dabei, dass der Bankvorteil über einen längeren Zeitraum nicht verschwindet, egal, welche Tricks du dabei verwendest. Die richtigen Tricks können aber dabei helfen, zumindest deine eigenen Chancen optimal auszunutzen.

Notizen können den Einstieg in Blackjack erleichtern

Durch die richtige Blackjack Strategie kannst du also die Chance auf einen Gewinn bis auf ein gewisses Niveau erhöhen. Allerdings wirst du dabei niemals langfristig die Bank schlagen können. In einem solchen Fall würde das Casino mit dem Spiel keinen Gewinn machen und es deshalb auch nicht anbieten. Um die Übersicht mit Tipps zum Kartenfordern zu behalten, kann man sich beim Spielen in einem Online- oder Live-Casino einfach eine Liste mit den ganzen optimalen Handlungen erstellen. Mit etwas Übung brauchst du für die richtige Aktion dann irgendwann nicht mehr nachschauen.

Keine Gewinngarantie beim spielen mit Strategien

Eine Gewinngarantie auf einzelne Runden beim Blackjack gibt es nicht. Dazu ist das Spiel viel zu unvorhersehbar. Gibt es aber stattdessen die Möglichkeit, über sehr viele Runden hinweg mit dem richtigen System Geld zu verdienen? Grundsätzlich hat die Bank, also das Casino, bei allen angebotenen Spielen einen Vorteil. Das ist auch nur logisch, denn ansonsten würde sich damit kein Geld verdienen lassen. Daher gibt es solche Spiele nicht. Auch bei diesem Spiel hat die Bank also einen Vorteil, der auf Dauer dazu führt, dass das Casino Geld gewinnt und der Spieler Geld verliert. Allerdings ist dieser Bankvorteil kleiner als bei vielen anderen Spielen im Casino, wenn sich der Spieler strategisch klug verhält. Durch die richtigen Entscheidungen kann er nämlich stets die Handlungsoption wählen, durch die die eigenen Gewinnchancen maximiert werden. Auch wenn der Vorteil der Bank so sehr klein gehalten werden kann, lässt er sich nicht eliminieren. Geld verdienen mit Blackjack funktioniert also nicht.

Manchmal zählt die Freude mehr als die Strategie

Es gibt für jede Situation eine mathematisch gesehen optimale Entscheidung. Diese hängt auch von dem gewählten Einsatz und den Regelvarianten ab. Allerdings kannst du den Bankvorteil nie aus dem Weg räumen Auf lange Sich mit Blackjack Geld zu verdienen, wird also nicht funktionieren. Deswegen sollte eine Sache ganz klar im Vordergrund stehen: Der Spaß am Spiel. Egal ob online oder im realen Spielsalon. Dann musst du dich nicht immer an die sicherste Spielweise halten, sondern kannst auch mal etwas Riskantes wagen. Nervenkitzel und eine Portion Glück gehören nun mal dazu.

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